Neue IChO Aufgaben !

Der Osterhase hat sie jetzt schon versteckt, aber sie waren schnell gefunden. Die neuen Aufgaben zur 58. IChO 2026 in Taschkent, Usbekistan sind online.

Mitmachen kann jede und jeder, der nächsten Juli noch keine 20 Jahre alt ist und noch eine weiterführende Schule besucht.

Alle (hessischen) Teilnehmenden erhalten ein kleines Giveaway, die besten 700 – 800 werden zur zweiten Runde (dreistündige Klausur am 21.November) zugelassen.

Wer noch nie an einem Wettberwerb vom IPN teilgenommen muss sich neu registrieren, wer schonmal dabei war, muss sich einfach nur anmelden. Beides unter scienceolympiaden.de/portal/login.

Und zur Vorbereitung und Unterstützung gibt es einen moodle-Einsteigerkurs mit Videos und ein oder zwei Live-Meetings.

Viel Spass beim Knobeln und noch mehr Freude an und mit der Chemie!

Sonne, Schnee und Cultured Meat

Ist eine Woche lang oder kurz?

Zeit ist bekanntlich relativ und unsere Darmstadtwoche schon wieder zu Ende.

Von Sonne bis Schnee, von großen und winzigen Kugelstößen, von OLED bis Phytochromen, von Morgens bis Nachts und von Sonntag bis Donnerstag.

In diesem Jahr wurden wir alle von einer wunderbar in Sonne gehüllten Mathildenhöhe begrüßt über die uns Gerhard Geib unterhaltsamn und informativ führte und uns auch den einen oder anderen Blick ins Innere der Künstlerkolonie gewährte.

Im Juniorlabor erwartete uns in zwei Gruppen die Synthese von Spyropyranen, um das Phänomen der Photochromie und Solvatochromie besser zu durchleuchten. In den meisten Fällen wurde nur das farbig, was farbig werden sollte. Nur wenige Schläuche, Ablagen und Kittel erinnern noch einige Zeit an die Synthesen.

Bei GSI/FAIR führte Jutta Leroudier mit Unterstützung von Thomas Neff alle, die noch nie in Darmstadt waren, durch die Hallen der schweren Atome. In kleinen Gruppen erfuhren wir an Ort und Stelle, wie es überhaupt gelingt, neue Kerne herzustellen oder wie man diese Isotope wiegt. Auch war es schön zu sehen, wie die Targets hergestellt werden. Röhren, Scheiben, Platten mit Atomkernen, auf die am Ende der Beschleunigerstrecke geschossen wird.

Bei Merck hörten wir nach einer leckeren Essenseinladung durch Thomas Eberle einen Vortrag über OLED von Philipp Stössel und erfuhren danach von Florian Geyer, welchen Anteil Merck an der Entwicklung und Produktion von kultiviertem Fleisch hat und haben kann.

Am Mittwochabend beschleunigten wir dann im Kegelbahnmodell schwere Kerne und ließen Sie auf 9 Targets krachen. neue Kerne entstanden dabei nicht. Die Zerstörung des Targets war uns wichtiger.

Und Schwupps war es schon wieder Donnerstag und nach dem (für die meisten) ersten selbstgemachten Himbeereis des Jahres gings ab zu den Zügen und Bahnen nach Hause.

Danke für die schöne Woche!

PS: Und viele Erfolg in der dritten Runde (14x) bei der EOES (2x), der IBO (1x) und was sonst noch so ansteht!

Bilder: Andrea Schmidt, Darmstadt; Charlotte Hofmann, Ilmenau; Barbara Dörsam, Darmstadt; Merck, Darmstadt

Am Landesseminar Hessen-Thüringen 2025 nahmen teil:
Albert.Valentin Meyer (TH), Arthur Weimar (TH), Cara Herzog (HE), Charlotte Hofmann (TH), Daniel Samoylov (Betr), Dominika Tienes (Betr), Dunran Wang (HE), Elias Ehrlicher (TH), Elias Fischer (HE), Helene Schweder (TH), Henrik Fuchs (TH), Joschua Schraud (TH), Kateryna Hurevych (TH), Lara Ostrowski (TH), Leopold Hammer (TH), Luis Yuchen Mao (HE), Marco Dörsam (Betr), Martin Löffler (Betr), Max Sinn (HE), Maximilian Klotz (Betr), Maximilian Anthony Koch (TH), Nhat Hao Ly (HE), Niklas Volodin (HE), Taewon Choi (HE), Uta Purgahn (Betr) und Youri Störkel (HE)

Neuer Newsletter

Liebe Freundinnen und Freunde der Chemie-Wettbewerbe

Es gibt zwar keine 10% Extra-Punkte auf die nächste Teilnahme, aber dennoch könnt ihr / können Sie sich ab jetzt beim IChO-Cds-Newsletter anmelden. Dann erhaltet ihr / erhalten Sie aktuelle Informationen zu neuen Wettbewerbsrunden und ähnlichem. Aber keine Angst, mehr als 5-6 x im jahr gibt es keine Mail.

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Bei Wind und Wetter am Woog

Darmstadt 24. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer:innen wurden kurz vor Beginn des Seminars zur dritten Runde eingeladen. Große Freude, große Motivation. Großes Programm.

Zum Warm up auf der Mathildenhöhe brachte uns Guide Gerhardt Geib viele neue Aspekte der Hintergrundgeschichte zur Mathildenhöhe näher. So dass auch die, die schon hier waren, neues und spannendes erfahren konnten.

Abends erzählte Mats Budäus (Silber 22, Gold 23) von seinen Erfahrungen und vermittelte ein paar Strategien, in der knappen Zeit sich effektiv vorzubereiten und strukturiert Punkte machen zu können.

Die Laborgruppen waren diesmal geteilt. Für Grignard braucht es Abzüge und daher kleinere Gruppen. Die „alten Hasen“ starteten Montags. Die „neuen“ besuchten in der Zeit GSI / FAIR mit dem spannenden Blick in die Welt des Kleinsten.

Bei Merck führten uns Thomas Eberle und (zum letzten Mal. Danke für die vielen tollen Jahre!) Ulrike Strobl in die Welt des Chemiekonzerns ein. Michael Hell (FChO-Mitglied und Merck-Mitarbeiter) gab uns einen Einblick in seine Forschungen. Leander Spierling (FChO-Schatzmeister und aktuell Merck-Werkstudent) konnte mit Uta Purgahn und Thomas Eberle auch die Finanzielle Unterstützung durch Merck in den nächsten jahren klären. Danke!

Wie immer gab es viele Namensreaktionen, neue Aufgaben, lustige Laborerlebnisse, ein erholsames Jugendstilbad und vor allem viel Austausch und Gespräche.

Und schwupps standen wir schon bei Andrea Schmidt im Juniorlabor und genossen unser Stickstoff-Eis vor der Heimreise. Danke allen! Und viel Erfolg in Göttingen.

Das Landesseminar Hessen-Thüringen fand vom 4.-8.2.24 statt. Mit dabei waren: Lennart Zenker (TH), Alina Wick (HE), Niklas Volodin (HE), Paul Spencer-Buff (TH), Joshua Schraud (TH), Lara Ostrowski (TH), Albert-Valentin Meyer (TH), Diana Merzel (TH), Maximilian Anthony Koch (TH), Maximilian Kirchner (TH), Paula Kaltwasser (TH), Charlotte Hoffmann (TH), Luca Herwig (HE), Henrik Fuchs (HE), Elias Fischer (HE), Timothy Dock (HE), Avaneesh Dixit (HE), Bastian Deringer (HE), Woolyn Cho (HE), Jonas Bug (HE) und Julian Brückenhaus (HE). Sowie Daniel Samoylov und Leander Spierling zur fachlichen und sozialen Untertstützung am Tag und am Abend